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„Nie wieder Krieg“: Gedenkfeier zum 8. Mai, dem Befreiungstag des Zweiten Weltkriegs in Laken

Die Gedenkfeier zum Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai, dem Tag des Sieges über Nazi-Deutschland, fand am Freitagvormittag  vor der Liebfrauenkathedrale im Brüsseler Stadtteil Laken statt. Sie war der Erinnerung an die Vergangenheit, aber auch der Sorge um die nahe Zukunft gewidmet. Zahlreiche junge Belgier aus den drei Gemeinschaften brachten zum Ausdruck, was viele beschäftigt: Die Angst vor der Zukunft.

Andreas Kockartz Belga
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Wie jedes Jahr nahmen Würdenträger aus dem In- und Ausland und Vertreter der Regierungen aus Bund, Ländern und Regionen in Belgien an dieser Feier teil. Diesmal waren u.a. Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA), Generalstabschef General Frederik Vansina und ein Vertreter von König Philippe unter den Ehrengästen.

Darüber hinaus waren Vertreter des Kammer und des Senats des belgischen Bundessparlaments sowie Botschafter der wichtigsten befreundeten Nationen, darunter Frankreich, Deutschland und die Vereinigten Staaten, anwesend. Sie legten jeweils einen Kranz am Grabmal des unbekannten französischen Soldaten in Laeken nieder.

Jugendliche aus allen Landesteilen

Jugendliche aus den drei Gemeinschaften des Landes kamen ebenfalls nach Laken, um der Vergangenheit und der Opfer des Zweiten Weltkriegs zu gedenken. Gleichzeitig warnten sie vor einer ungewissen, düsteren Zukunft in Europa und der Welt.

„Wir verdanken unsere Freiheit denen, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren haben. Der Frieden, in dem wir leben, ist das Ergebnis ihrer Opfer. (…) Der Krieg schien einst weit weg, doch heute ist er wieder Teil des Alltags“, sagte der junge Vertreter aus der flämischen Gemeinschaft in seiner Ansprache.

„Nie wieder Krieg“, sagte er und bezog sich damit auf den Aufruf, der auf dem Yserturm in Diksmuide eingraviert ist, einem Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Flandern.

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