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Inland
Wirtschaft

Flandern unterstützt die Fischer bei Einkommensverlusten

Die flämische Landesregierung führt befristete Unterstützungsmaßnahmen für Fischer ein, deren Einkommen aktuell um mehr als ein Drittel sinkt. Ziel ist, die Stilllegung von Schiffen zu verhindern. „Mit dieser Unterstützung stellen wir sicher, dass die Flotte weiter auslaufen kann und dass unsere Fischer uns weiterhin mit frischem Fisch versorgen“, sagte die flämische Ministerin für Fischerei, Hilde Crevits (CD&V, flämische Christdemokraten).

Andreas Kockartz
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Dieser Schritt folgt den von der Europäischen Kommission für den Fischereisektor bereitgestellten Unterstützungsmechanismen. Flandern schließt sich der Initiative mit gezielter Hilfe für Fischer an, die mit erheblichen Einkommensverlusten

Das befristete Programm gilt je nach Ausmaß des Einkommensrückgangs sowohl für kleine als auch für große Flotten. Bis zu 3 Mio. € wurden in diesem Jahr bereits durch kombinierte europäische und flämische Fischereiförderung bereitgestellt.

„Unsere Fischerei befindet sich im Zentrum der Krise. Die Preisexplosion infolge des Iran-Konflikts bedroht unsere Existenzgrundlage“, sagte Karel Ackx, Vorsitzender der Belgischen Fischerei-Produzenten-Organisation (BFPO), der frühere Reederverband: „Dank dieser Unterstützung können wir eine erzwungene Einstellung unserer Fischereitätigkeit verhindern. So sichern wir die Versorgung der Verbraucher mit frischem Fisch und die Arbeitsplätze und sind gegenüber Fischern in anderen europäischen Ländern nicht benachteiligt.“

Gleichzeitig kündigte die flämische Regierung an, den Sektor weiterhin zu Investitionen in höhere Energieeffizienz zu ermutigen. Laut Fischereiministerin Crevits hat die Flotte bereits erhebliche Anstrengungen unternommen, den Treibstoffverbrauch zu senken. Diese Bemühungen werden nun zusätzlich unterstützt.

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