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Inland
Wirtschaft

Der wochenlange Poststreik kostete Bpost bis zu 15 Mio. €

Der wochenlange Streik bei der belgischen Post hat das Unternehmen laut Quartalszahlen des Mutterkonzerns mindestens 15 Mio. € Betriebsgewinn gekostet. Dies ist aus den jüngsten Quartalzahlen des Unternehmens Bpost ersichtlich.

Andreas Kockartz
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Am stärksten von den Streiks betroffen waren Brüssel und die Wallonien. Schätzungen zufolge wurden mehr als 16 Millionen Briefe und 700.000 Pakete verspätet zugestellt.

BPost schätzt zudem, dass rund 3,2 Millionen Paketlieferungen in der Streikperiode an die Konkurrenz verloren gingen. Seit dieser Woche hat sich der Arbeitskampf etwas beruhigt, doch eine Einigung zwischen Bpost und den Gewerkschaften steht weiterhin aus.

Arbeitnehmervertreter, Management und Vermittler haben ihre Gespräche am Mittwoch wieder aufgenommen.

Streiks seit Ende März

Ein Teil der Belegschaft von Bpost hatte seit Ende März bis Anfang dieser Woche gestreikt. Grund dafür sind die Pläne des Unternehmens, im Rahmen ihres Transformationsplans die Arbeitszeiten anzupassen, um besser auf die veränderten Gegebenheiten des Paketmarktes reagieren zu können.

In Zukunft sollen z.B. die Briefträger später mit der Arbeit bzw. mit ihren Schichten beginnen, was auch dazu führt, dass sie erst später am Tage Feierabend haben. Dies war einer der Streikgründe. 

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