Am Wochenende versuchten wieder zahlreiche Transitmigranten von der belgischen Nordseeküste aus mit Booten Großbritannien zu erreichen. Dabei kam es in der Nacht zum Sonntag zu einem Unfall. Ein Kleinbus mit Migranten verunglückte bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei. Dabei wurden mehrere Personen verletzt.
Transitmigranten an der belgischen Nordseeküste: Kleinbus bei Polizeiverfolgung verunglückt
Bei dem Unfall in der Nähe des Badeortes Middelkerke wurden 2 der 8 Insassen des Kleinbusses verletzt. Einer der Migranten aus dem Fahrzeug schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Zu dem Unfall kam es, als der Kleinbus versuchte, einer Polizeikontrolle zu entgehen. Die Polizei nahm sofort die Verfolgung auf und dabei kam es zu dem folgenschweren Unfall. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Ostende und Veurne gebracht.
Dies war nicht der einzige Zwischenfall mit Transitmigranten an der Küste. In der Nähe des Unfallorts bei Middelkerke entdeckten die Polizisten weitere Migranten, die dort auf ihre Überfahrt auf die Britischen Inseln warteten. Und in Blankenberge wurde in den Dünen Material gefunden, das darauf schloss, dass es für die Überfahrt von weiteren Migranten genutzt werden könnte.
In den Tagen davor wurden bereits mehrere Gruppen von Transitmigranten in der Nähe der Küste aufgegriffen. In den Dünen bei Bredene wurden30 wartende Migranten mit einer Polizeidrohne entdeckt und in De Panne unweit der französischen Grenze stoppten Polizisten einen Lieferwagen, in dem 14 Migranten transportiert wurden.
Offenbar weiten sich derartige Schleuseraktivitäten vor allem dann aus, wenn gutes Wetter herrscht. Dann ist der Wellengang auf der Nordsee eher ruhig, was für die Schlauchboote besser ist und man kann besser sehen…
