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Können humanoide Roboter einsamen Senioren zur Seite stehen?

Das Technologieunternehmen Living Tomorrow hat in diesen Tagen in einem Seniorenheim in Vilvoorde bei Brüssel in Flämisch-Brabant einen sogenannten „humanoiden Roboter“ vorgestellt, der in Pflegeeinrichtungen eingesetzt werden kann. Roboter „Ameca“ soll einsame ältere Menschen aus ihrer Einsamkeit holen.

Andreas Kockartz
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Dass der Pflegesektor, nicht zuletzt im Seniorenbereich, mit akutem Personalmangel zu kämpfen hat, ist auch in Flandern nichts neues. Das führt dazu, dass sich auch alte Menschen in solchen Heimen mitunter sehr einsam fühlen. Studien haben herausgefunden, dass sich rund drei Viertel aller Senioren über 75 Jahre (nicht nur solche, die in Pflegeeinrichtungen leben) einsam fühlen.

Hier könnte der mit Künstlicher Intelligenz (KI) programmierte Roboter „Ameca“ helfen, denn dieser humanoide Roboter ist so programmiert, dass er Gefühle erkennen kann und dass er mit den älteren Menschen sprechen kann. Aber, er kann auch Veränderungen in der Verhaltensweise seiner Gesprächspartner erkennen und dies dem Personal der jeweiligen Einrichtung melden.

Nachhaltige Unterstützung

Die Entwickler bei Living Tomorrow, das Technologie- und Innovations-Unternehmen Living Tomorrow sind der Ansicht, dass ihre Entwicklung in Pflegeeinrichtungen nachhaltig dabei helfen kann, einerseits den Personalmangel in diesem Sektor zumindest teilweise aufzufangen und andererseits auch die Einsamkeit der Heiminsassen zu lindern.

Erste Versuche mit Interaktionen zwischen humanoiden Robotern und Bewohnern von Pflegeinrichtungen haben gezeigt, dass dies funktionieren kann. Auch in Vilvoorde waren die Senioren davon begeistert, dass die mit „Ameca“ Gespräche führen konnten und dass ihr Roboter Emotionen zeigte und auf solche reagierte.

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