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Belgier sollen Mali umgehend verlassen – Von Reisen in das Land wird dringend abgeraten

Belgiern in Mali wird dringend empfohlen, das Land umgehend zu verlassen. Von Reisen in das afrikanische Land wird dringend abgeraten, wie das Außenministerium in Brüssel in einer aktualisierten Reisewarnung mitteilt. Am vergangenen Wochenende griffen Terrorgruppen verschiedene strategische Ziele an, hauptsächlich in der Hauptstadt Bamako (Foto oben). Die Sicherheitslage ist daher besonders instabil.

Andreas Kockartz Belga
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Tuareg-Rebellen und die Dschihadisten von JNIM, einer mit Al-Qaida verbundenen Terrororganisation, verübten am vergangenen Wochenende eine Reihe von Angriffen auf verschiedene Ziele in Mali. Da die Lage weiterhin instabil ist, fordert das Auswärtige Amt alle Belgier, die sich noch in Mali aufhalten, auf, das Land zu verlassen.

Der Flughafen von Bamako war am Wochenende vorübergehend geschlossen, ist aber inzwischen wieder geöffnet. Einige Flüge wurden wieder aufgenommen. Zwischen 21:00 und 6:00 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Reisende dürfen sich jedoch in Richtung Flughafen in der malischen Hauptstadt bewegen, wenn sie einen Flug haben. Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich vorab bei der Fluggesellschaft zu erkundigen, ob der Flug stattfindet. Von einer Ausreise aus Mali auf dem Landweg wird dringend abgeraten.

Wer sich dennoch entscheidet, vor Ort zu bleiben, muss seine Bewegungsfreiheit streng einschränken, die Ausgangssperre beachten und sich bei Travellers Online , der Webseite des Ministeriums registrieren. Im Notfall können sich Landsleute auch an die Botschaft wenden.

Mali kämpft seit über einem Jahrzehnt mit dschihadistischer Gewalt. Seit der Machtübernahme einer Junta im Jahr 2020 hat die Zahl der Angriffe von Dschihadisten und den Tuareg-Rebellen der Azawad-Befreiungsfront (FLA) jedoch ein beispielloses Ausmaß erreicht.

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