Mehr als sechs von zehn flämischen Kirchen eignen sich für eine Umnutzung oder alternative Nutzung. Dies ergab eine Analyse der Kirchenentwicklungspläne der verschiedenen Gemeinden. Aktuell werden 21 Prozent der Pfarrkirchen einer anderen Nutzung zugeführt.
Sechs von zehn Kirchen in Flandern sind durchaus für eine alternative Nutzung geeignet
Im Auftrag der flämischen Innenministerin Hilde Crevits (CD&V) analysierte die flämische „Plattform für die Zukunft der Pfarrkirchen“ alle eingereichten Kirchen-Entwicklungspläne.
Seit 2013 ist die Zahl der Pfarrkirchen in Flandern von 1.786 auf etwa 1.600 gesunken. 21 % dieser Kirchen wurden seither einer anderen Nutzung zugeführt. 206 Kirchen werden auch für andere Aktivitäten genutzt, während in 171 Kirchen überhaupt keine Gottesdienste mehr stattfinden.
In der Praxis werden bereits rund 80 % der Kirchen nicht nur für Feierlichkeiten, sondern auch für Aktivitäten von Gemeinden, Schulen, Kulturorganisationen oder Vereinen genutzt.
