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Jeder vierte flämische Beamte arbeitet mehr als die Hälfte seiner Zeit im Homeoffice

Jeder vierte flämische Beamte arbeitet mehr als die Hälfte seiner Zeit von zu Hause aus. Im vergangenen Monat hat die flämische Innenministerin Hilde Crevits (CD&V) beschlossen, dass Beamte künftig höchstens die Hälfte ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen dürfen. Diese neue Regelung soll die Kollegenbeziehungen verbessern.

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Ministerin Hilde Crevits legte diese Zahlen dem flämischen Parlament vor. Es handelt sich dabei wahrscheinlich um eine Unterschätzung, da die Zahlen auf der Grundlage von Selbstauskünften erhoben wurden.

Im Jahr 2021, unmittelbar nach der Coronakrise, arbeiteten 47,8 % der flämischen Beamten mehr als die Hälfte ihrer Zeit von zu Hause aus. In den Jahren 2022 und 2023 sank dieser Anteil auf 32,4 % bzw. 26,5 %.

In den Jahren 2024 und 2025 blieb er mit 26,8 % bzw. 26 % insgesamt stabil.

Homeoffice sei und bleibe strukturell in der Verwaltung verankert, versicherte die Ministerin. Sie werde nun die Sozialpartner konsultieren.

Die Ankündigung von Sozialverhandlungen ist ein positives Signal, urteilen Beobachter. Die Verantwortlichen und die Gewerkschaften müssten gemeinsam festlegen können, wie die Norm entsprechend den spezifischen Bedürfnissen einer Dienststelle oder einer Funktion umgesetzt werde. Eine einheitliche Regelung funktioniere nur, wenn genügend Spielraum für maßgeschneiderte Lösungen bestehe.

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