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Die UMC Sint-Pietersklinik in den Brüsseler Marollen
Gesundheit

Drei Brüsseler Krankenhausgruppen gründen ein gemeinsames Kliniknetzwerk

Die Iris Süd-Hospitäler, das UMC Sint-Pieter und das Universitätsklinikum Brüssel (H.U.B.) mit seinen drei Häusern haben einen „historischen Schritt“ zur Gründung eines großen, gemeinsamen Brüsseler Krankenhausnetzwerks unternommen. Die Vorsitzenden der ärztlichen Leitungsgremien dieser Einrichtungen gaben bekannt, dass ein entscheidender Schritt zur Gründung eines großen Krankenhausnetzwerks in der Hauptstadt-Region unternommen wurde, wie die regionale Nachrichtenplattform BRUZZ und die Nachrichtenagentur Belga melden. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Ziel ist, der Bevölkerung in der gesamten Region Brüssel einen nachhaltigen Zugang zu hochwertiger, zugänglicher, koordinierter und solidarischer Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Laut den Krankenhausräten ist diese Annäherung ein „starkes Signal“ und belegt den gemeinsamen Willen der medizinischen Gemeinschaften, aktiv zur Entwicklung eines kohärenteren, robusteren und besser aufgestellten öffentlichen Krankenhausangebots in der Hauptstadt-Region beizutragen, das für die Herausforderungen von morgen gerüstet ist.

Die Iris Süd-Hospitäler, das UMC Sint-Pieter und die Brüsseler Unikliniken repräsentieren zusammen 12 Krankenhausstandorte mit mehr als 2.500 Betten und rund 11.500 Mitarbeitenden, die sich täglich für die Bevölkerung einsetzen.

"Zunehmende Komplexität"

Eine weitere Annäherung im Rahmen eines Brüsseler Krankenhausnetzwerks muss „stärker, klarer und kohärenter auf die großen Herausforderungen im Krankenhaussektor reagieren“. Dazu gehören unter anderem „der Druck auf die personellen Ressourcen, die zunehmende Komplexität der Behandlungstrajekte und die wachsenden Anforderungen an Qualität, Kontinuität und Zugänglichkeit“.

„Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen im Gesundheitssystem ist die Annäherung unserer Einrichtungen eine Frage der Verantwortung. Unser klares und essentielles Ziel ist, eine qualitativ hochwertige öffentliche Gesundheitsversorgung in Brüssel zu gewährleisten, die für alle zugänglich ist und niemanden zurücklässt“, erklärt Yannick Manigart, Vorsitzender des Ärzterats des Universitätsklinikums Sint-Pieter.

"Bessere Abstimmung"

Laut Alain Bauler, Vorsitzender des Ärzterats der Iris-Süd-Hospitäler, wird das Projekt „eine bessere Abstimmung von Nähe, Komplementarität und Effizienz im Interesse der Patienten ermöglichen“. Die konkreten Details der Zusammenarbeit müssen noch festgelegt werden.

In den kommenden Wochen sollen die verschiedenen Schritte der Projektumsetzung, die künftige Steuerung sowie die medizinischen, organisatorischen und operativen Prioritäten, die diesen gemeinsamen Weg leiten werden, weiter konkretisiert werden.

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