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Nahverkehr in Flandern: In Antwerpen hat De Lijn den 1.000. Elektrobus in Betrieb genommen

Die flämische Nahverkehrsgesellschaft De Lijn hat am Mittwochvormittag den 1.000. E-Bus in Betrieb genommen. Ziel ist, in Flandern bis 2035 einen komplett emissionsfreien öffentlichen Nahverkehr anzubieten. Allerdings sind drei Viertel der für De Lijn fahrenden E-Busse Fahrzeuge von privaten Unternehmen, die für die ÖPNV-Gesellschaft als Subunternehmer im Einsatz sind. Auch die Umstellung der Busdepots bereitet Probleme. De Lijn plant jetzt eine Aufholaktion und hat mehrere Aufträge in Bearbeitung.

Andreas Kockartz
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Insgesamt sind für De Lijn in Flandern 3.800 Busse im Einsatz, davon derzeit 1.000 elektrisch betriebene Fahrzeuge. Bis 2035 strebt Flandern einen komplett emissionsfreien öffentlichen Nahverkehr an. Obwohl die Anzahl der Elektrobusse steigt, räumt Generaldirektorin Ann Schoubs ein, dass De Lijn selbst noch Nachholbedarf hat.

„Es ist der tausendste E-Bus, aber De Lijn hinkt noch etwas hinterher. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Rückstand aufzuholen“, so Schoubs gegenüber den Medien am Mittwoch. Dank einer zusätzlichen Investition von 400 Mio. € wurden im vergangenen Jahr Hunderte neue E-Busse bestellt. Bis zum Ende der Legislaturperiode muss De Lijn selbst, genau wie die privaten Unternehmen, rund 1.000 Elektrobusse im Einsatz haben.

Die Depots bleiben eine Herausforderung

Die Umstellung auf Elektromobilität erfordert mehr als nur neue Busse. Die Depots müssen mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden und das verläuft nicht immer reibungslos. „Die Genehmigungen zu erhalten ist nicht einfach und mitunter sogar sehr schwierig“, sagt De Lijn-Direktorin Schoubs: „Wir arbeiten an der Elektrifizierung von Depots an rund 20 Standorten in Flandern.“

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