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Krankenkassenverband: Die Gesundheitsausgaben in Belgien lagen 2025 unter den geplanten Erwartungen

Das belgische Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherungen (LIKIV, RIZIV, INAMI) gab Anfang der Woche die Ausgabenergebnisse für das Jahr 2025 bekannt. Danach lagen die Gesundheitsausgaben im vergangenen Jahr um rund 200 Mio. € niedriger als ursprünglich erwartet. 

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Mit einem Ausgabenrückgang um 201,2 Mio. € lagen die gesamten Gesundheitsausgaben in Belgien um 0,5 % unter den Erwartungen. 2025 konnte das LIKIV auf von einem veranschlagten Haushalt über 39,7 Mia. € zurückgreifen.

Niedrigere Ausgaben wurden in den Bereichen ärztliche Honorare, häusliche Pflege, und psychologische Begleitung sowie bei Implantaten verzeichnet. Doch auch beim LIKIV musste im Ausgabenbereich gespart werden, um im Haushaltsrahmen bleiben zu können.

Höher lagen letztes Jahr die Ausgaben im Sektor der Krankenhäuser und bei der Rückzahlung eines bestimmten Krebsmedikaments (siehe weiter unten).

Im laufenden Jahr 2026 steht dem Versicherungsverband ein Budget von 46,775 Mia. € zur Verfügung. Im kommenden Monat Mai beginnt der Verband mit der Haushaltsplanung für 2027. 

Milliardenausgaben für Keytruda

Das Krebsmedikament Keytruda kostete das belgische Gesundheitssystem seit seiner Einführung im Jahr 2016 bis Ende 2025 gut 2,6 Mia. €. Dies fand der internationale Investigativjournalisten-Verband ICIJ im Rahmen einer umfassenden Recherche heraus. Damit ist dieses Krebsmittel das teuerste Medikament in Belgien überhaupt. 

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