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Inland
Justiz

Kundendaten bei Basic‑Fit und Booking.com gehackt

Hacker haben sich Zugriff auf Kundendaten sowohl der Fitnesskette Basic‑Fit als auch der Reiseplattform Booking.com verschafft. Bei Basic‑Fit handelt es sich um ein groß angelegtes Datenleck, von dem rund eine Million Mitglieder betroffen sind. Booking.com warnt zudem, dass Buchungsdaten einzelner Nutzer möglicherweise von Unbefugten eingesehen wurden. 

Belga Martina Luxen
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Bei Basic‑Fit haben Hacker Kundendaten von etwa einer Million Mitgliedern in mehreren Ländern erbeutet. Das gab die Fitnesskette selbst bekannt. Betroffen sind sensible Informationen wie Namen, Adressen, E‑Mail‑Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und Bankdaten. 

Auch belgische Kunden sind betroffen, wobei das Unternehmen nicht präzisieren konnte, wie viele es hierzulande genau sind. Insgesamt zählt Basic‑Fit rund fünf Millionen Mitglieder in sechs Ländern: den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Spanien, Luxemburg und Deutschland. Allein in den Niederlanden sollen etwa 200.000 Kunden betroffen sein. 

„Der Hack wurde wenige Minuten nach seiner Entdeckung gestoppt“, teilt Basic‑Fit mit. Dennoch seien zu diesem Zeitpunkt bereits Daten von rund einem Fünftel der Kunden heruntergeladen worden. Das Unternehmen betont, dass keine Ausweisdokumente oder Passwörter entwendet wurden. 

Wann genau der Angriff stattfand, wurde nicht bekanntgegeben. Das Datenleck wurde jedoch – wie gesetzlich vorgeschrieben – innerhalb von 72 Stunden bei der niederländischen Datenschutzbehörde gemeldet. 

„Vorsicht vor Phishing“ 

Auch Booking.com meldet einen Sicherheitsvorfall. Laut dem Unternehmen könnten unbefugte Dritte Zugriff auf bestimmte Buchungsdaten von Nutzern gehabt haben. 

Dabei handelt es sich unter anderem um Buchungsdetails, Namen, E‑Mail‑Adressen, Postanschriften und Telefonnummern. In einigen Fällen könnten auch persönliche Informationen eingesehen worden sein, die Nutzer mit Unterkünften geteilt hatten. 

Booking.com betont, dass das Problem inzwischen behoben und entsprechende Maßnahmen ergriffen worden seien. 

„Um deine Buchung zu schützen, haben wir die PIN deiner Reservierung aktualisiert“, heißt es in einer E‑Mail an Kunden. 

Gleichzeitig warnt die Plattform vor möglichen Phishing‑Versuchen: 

„Wir werden dich niemals per E‑Mail, Telefon, SMS oder WhatsApp auffordern, Kreditkartendaten weiterzugeben. Wir werden dich auch niemals zu einer Überweisung auffordern, die von den Zahlungsbedingungen in deiner Buchungsbestätigung abweicht. Wenn du eine E‑Mail erhältst, die scheinbar von der Unterkunft oder von Booking.com stammt, sei vorsichtig, bevor du auf einen Link klickst." 

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