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Inland
Justiz

35 Personen verhaftet und 36 kg Drogen bei Polizeiaktion in Brüssel sichergestellt

Bei einer neuen großangelegten Polizeiaktion gegen den Drogenhandel in Brüssel sind 35 Personen festgenommen worden. Zudem wurden mehr als 36 Kilogramm Drogen sowie 23 Waffen beschlagnahmt. 

Martina Luxen
Veröffentlicht:

Die Aktion fand am vergangenen Freitag statt. Sie stand unter der Leitung der Brüsseler Staatsanwaltschaft und wurde gleichzeitig in den sechs Brüsseler Polizeizonen durchgeführt, in enger Zusammenarbeit mit der föderalen Polizei. Die Operation ist Teil eines verschärften Vorgehens gegen Drogenhandel und organisierte Kriminalität. 

Insgesamt wurden 1.220 Personen und 443 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 35 Personen strafrechtlich festgenommen und 6 Personen verwaltungsrechtlich aufgegriffen. 

„Die Ergebnisse der Aktion sind erheblich“, erklären die Staatsanwaltschaft und der zuständige Staatsanwalt. Die Polizei stellte mehr als 36,5 Kilogramm Drogen sowie 23 verbotene Waffen sicher, darunter fünf Schusswaffen. 

Außerdem wurden 51.150 Euro Bargeld beschlagnahmt. Wegen drogenbezogener Delikte wurden 125 Vorschläge für sofortige außergerichtliche Vergleiche erstellt. Darüber hinaus wurde auch gezielt auf Verkehrsverstöße kontrolliert. 

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat jede Person, die auf frischer Tat ertappt wurde, mit einer angemessenen strafrechtlichen Konsequenz zu rechnen. Diese reicht von einer außergerichtlichen Einigung über eine Vorladung im Schnellverfahren bis hin zu einem Haftbefehl in schwerwiegenderen Fällen. 

Staatsanwalt Moinil unterstrich die Bedeutung solcher Einsätze: 

„Auch wenn in Brüssel in bestimmten Bereichen der Kriminalität eine leichte Verbesserung festzustellen ist, darf uns das nicht von unseren Zielen im Kampf gegen den Drogenhandel ablenken, der in der Hauptstadt nach wie vor eine tief verwurzelte Plage darstellt.“ 

„Was wir vor Ort beobachten, zeigt, dass der Kampf noch lange nicht gewonnen ist. Deshalb führen wir solche Operationen durch – und werden dies auch weiterhin tun.“

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