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Nationalbank-Gouverneur Pierre Wunsch

Die Nationalbank sieht keine Mittel, um den Schock der Energiekrise vollständig aufzufangen

Belgien habe kein Geld mehr, um der gesamten Bevölkerung während der Energiekrise entsprechende Kompensierungen zu bieten. Dies sagte der Gouverneur der Belgischen Nationalbank (BNB), Pierre Wunsch (Foto) am Donnerstagabend in der VRT-Sendung „Terzake“ („Zur Sache“). 

Andreas Kockartz
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Nationalbank-Gouverneur Wunsch sagte gegenüber VRT NWS in „Terzake“, dass die finanziellen Engpässe derart groß seien, dass der belgische Staat – ähnlich wie bei Krisen in der Vergangenheit – die Folgen der Energiekrise nicht für alle Bevölkerungsteile gleichermaßen aufgefangen werden könne.

„Die Kapazitäten, die wir in den vergangenen Jahren hatten, sind nicht mehr vorhanden“, so Pierre Wunsch. Der Nationalbank-Gouverneur schließt nicht aus, dass man noch etwas zielgerichtet für die Schwächsten in unserer Gesellschaft auf die Beine stellen könne, doch „unsere Kapazitäten, um allgemeine Maßnahmen für die gesamte Bevölkerung zu ergreifen, sind erschöpft. Wir haben diese Mitte nicht mehr.“

Damit entspricht BNB-Gouverneur Wunsch in etwa den Äußerungen von Premierminister Bart De Wever (N-VA), der gegenüber den Abgeordneten in der Ersten Kammer des belgischen Bundesparlamentes andeutete, dass der Staat nichts an der Krise verdiene, sondern daran viel Geld verliere.     

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