Die Bürgermeister der 19 Brüsseler Gemeinden haben sich auf gemeinsame Forderungen gegen den von den die Hauptstadt überfliegenden Flugzeugen verursachten Fluglärm geeinigt. Sie richten sich damit sowohl an die belgische Bundes-, als auch an die flämische Landes- und die Brüsseler Regionalregierung.
Brüssels Bürgermeister fordern Maßnahmen gegen Fluglärm beim Überfliegen der belgischen Hauptstadt
An die belgische Bundesebene richtet sich die Frage, um das Flugverbot über die am dichtesten besiedelten Viertel von Brüssel zu respektieren. Daneben wird auch gefordert, das eigentliche Nachtflugverbot vom und zum Brussels Airport in Zaventem (Flämisch-Brabant), dass zwischen 22 Uhr abends und 7 Uhr morgens gilt, einzuhalten.
Man könne, wie auch an anderen Flughäfen in Europa, eine Studie einleiten, um die konkreten Folgen der geltenden Maßnahmen auf den Betrieb am Brüsseler Nationalflughafen aufzuzeigen, so die Forderungen.
Die 19 Brüsseler Bürgermeister fordern auch, die Zahl der Landungen auf den Landebahnen 01 und 07 bei Wind aus Nord und Südost einzuschränken, denn dies verursacht recht hohen Fluglärm. Generell sollten am Brussels Airport die geltenden Windnormen eingehalten werden, so eine weitere Forderung.
Von der Brüsseler Regionalregierung fordern die Bürgermeister einen Anteil der 42 Mio. €, die die Region letztes Jahr an Buß- und Zwangsgeldern nach Verstößen gegen geltende Normen und Regelungen eingenommen hat, Damit sollen z.B. Geräusch-Messgeräte in den kommunen finanziert werden.
