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Belgiens Außenminister Maxime Prévot
Umwelt & Klima
Energie

Belgiens Außenminister warnt vor Problemen bei der mittelfristigen Energieversorgung

Im Rahmen einer Sitzung des Ausschusses für Auslandsangelegenheiten in Parlament sagte Bundesaußenminister Maxime Prévot (Les Engagés, Foto), dass er ein großes Risiko bei der Energieversorgung in den kommenden Monaten sehe. Der frankophone Zentrumspolitiker sieht dies in Zusammenhang mit dem Irankrieg und den Problemen für die internationale Schifffahrt an der Straße von Hormus.

Andreas Kockartz
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"Ich verstehe, dass alle Augen auf die Preise an der Zapfsäule gerichtet sind und dass man die Regierung darum bittet, einzugreifen", so Prévot, doch seiner Ansicht nach, müssen wir diese Sache in einem breiteren Kontext sehen.

"Durch die Frage der Preisschwankungen sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht", so der Außenminister weiter: "Wir müssen aber den gesamten Wald überblicken." Und dieser Wald verberge ein großes Risiko bei der Energieversorgung in den kommenden Monaten. Prévot weist u.a. darauf hin, dass Katar nicht mehr lange durchhalten könne und die Tatsache, dass dieses Jahr im Sommer einige Kernreaktoren wegen Unterhaltsarbeiten heruntergefahren werden müssen, würde zu diesem Problem einiges beitragen.

Doch nach Ansicht von Stromnetzbetreiber Elia werden diese Arbeiten an den Atomkraftwerken die Versorgungssicherheit nicht in Gefahr bringen und auch Gasnetzbetreiber Elia sowie der Energielieferant Elindus erwarten in mittelfristig keine Probleme und warnen vor "Panikmacherei", doch der belgische Außenminister scheint davon nicht wirklich überzeugt zu sein.

Prévot warnt vor zu starken Eingriffen durch die Politik im Bereich der Kraftstoff- und Energiepreise, denn dies könne zu weiteren Preisschwankungen führen. ER ruft die Gesellschaft dazu auf, das Verhalten in Sachen Energieverbrauch den Umständen anzupassen, stellt aber schon jetzt fest, dass viele Haushalte im Land ihren Verbrauch von Gas und Ölprodukten bereits verringern.  

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