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Spontaner Streik von Busfahrern in Mortsel: Region Antwerpen stark betroffen

In dem De‑Lijn‑Depot in Mortsel (Provinz Antwerpen) ist ein spontaner Streik ausgebrochen. Fast alle Busfahrer sind in das Depot zurückgekehrt. Die Auswirkungen sind erheblich: In Antwerpen und Umgebung verkehren nahezu keine Busse mehr. De Lijn warnt vor erheblichen Störungen im städtischen und regionalen Busverkehr rund um Antwerpen infolge des spontanen Streiks.

Martina Luxen Belga
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„Die Streikbereitschaft ist sehr hoch. 90 Prozent der Busse aus dem Depot Mortsel sind zurückgekehrt“, erklärt Jens Van Herp von De Lijn: „Die Auswirkungen auf das Busangebot sind enorm. Nicht bediente Fahrten wurden aus der App und von der Website entfernt.“ 

„Das Depot Mortsel ist ein sehr großer Standort, der sowohl die Stadt Antwerpen als auch die weitere Region bedient. Da es sich um eine nicht angekündigte Aktion handelt, konnten wir im Vorfeld keinen Ersatzdienst einrichten.“ Busse, die von Subunternehmern betrieben werden, verkehren allerdings weiterhin. 

Unmut über den Wegfall interner Dienste 

Bei den Gewerkschaften herrscht Unzufriedenheit infolge mehrerer Anpassungen im Angebot von De Lijn, insbesondere wegen der Streichung einer Linie. 

Laut der sozialistischen Gewerkschaft ACOD ist der Unmut groß, da im Zuge von Sparmaßnahmen bestimmte interne Dienste abgeschafft wurden. Besonders schlecht kommt die Streichung der Linie 31 an. 

„Die Linie 31 ist ein Shuttle, der den Bahnhof Berchem mit dem Depot Mortsel verbindet und es den Fahrern ermöglicht, ihren Einsatzort zu erreichen. Diese Linie soll nun wegfallen“, erklärt Gewerkschaftssekretär Geert Vermunicht. 

„Zudem gibt es einen Ablösepunkt in Hoboken, der mit einem Dienstfahrzeug erreichbar ist. Auch diese Fahrten werden gestrichen. Die Fahrer müssen sich also künftig auf eigene Faust zu den Ablösepunkten begeben. Diese Ankündigung wirkte wie eine Bombe.“ 

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