Wie erwartet sind die Energieverträge heute, am 1. April, aufgrund des Kriegs im Nahen Osten deutlich teurer geworden. Sowohl feste als auch variable Verträge verzeichnen Preissteigerungen. Das geht aus einem Vergleich der Tarifblätter mehrerer großer Anbieter hervor.
Inland
Kein Aprilscherz: Preise für Energieverträge steigen deutlich
Der Krieg im Nahen Osten hat einen Anstieg der Rohöl- und Gaspreise auf dem Weltmarkt ausgelöst. Dieser Preisanstieg wird ab heute den Strom- und Gaskunden berechnet.
Beim Marktführer Engie wird ein fester Gasvertrag um rund 40 Prozent teurer, ein variabler Vertrag um mehr als 30 Prozent.
Im Schnitt steigen die Preise bei einem festen Gasvertrag um 54 Prozent, meldet die Verbraucherschutzorganisation Testaankoop. Das bedeutet, dass ein Haushalt rund 400 Euro mehr an Gaskosten zu zahlen hat.
Für einen festen Stromvertrag steigen die Preise im Schnitt um 27 Prozent.
Wer einen variablen Strom- und Gasliefervertrag unterschrieben hat, kommt etwas glimpflicher davon.
