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Belgien stellt Bedingungen für einen Einsatz in Straße von Hormus

Belgien habe keine Absicht, in den Irankrieg einbezogen zu werden. Dies unterstrich Premierminister Bart De Wever (N-VA einmal mehr gegenüber VRT NWS. Belgien sei zwar bereit, an einer maritimen Operation in der Straße von Hormus (Foto oben) teilzunehmen, doch dies könne nur unter deutlichen Bedingungen erfolgen. Dazu gehöre ein dauerhafter Waffenstillstand und ein internationales Mandat, so der belgische Regierungschef.

Andreas Kockartz
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Damit ging der Premierminister auch auf Aussagen von Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) und von Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) ein, nach denen Einsätze von Minensuchbooten der belgischen Marine in der Straße von Hormuz möglich sein könnten.

Dies, so De Wever weiter gegenüber VRT NWS, habe man dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron ebenfalls mitgeteilt. Frankreich versuchen gerade, eine entsprechende Initiative voranzutreiben. Bisher zeigt daran etwa ein Dutzend Länder Interesse daran und zwar Länder, die zur Europäischen Union gehören und auch andere Staaten.

Premier De Wever lässt wissen, dass Belgien grundsätzlich ebenfalls bereit sei, in dieser „Coalition of the Willing“ aktiv zu werden. Allerdings wolle man in die Vorbereitungen miteinbezogen zu werden. Innerhalb der Koalition auf belgischer Bundesebene ist man sich offenbar über die Bedingungen dazu einig geworden und diese sind klar: Ein dauerhafter Waffenstillstand und ein internationales Mandat.

Premier De Wever erinnerte auch daran, dass Belgien für seine Expertise bei der Minenräumung in internationalen Gewässern bekannt sei und dass dies aktuell in der Straße von Hormus im Rahmen von Frankreichs Initiative auf großes Interesse stoße. 

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