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Demonstration einer nationalistischen Studentenvereinigung in der flämischen Unistadt Löwen verlief unter Hochspannung

Die Demonstration der flämischen Nationalistischen Studentenvereinigung (NSV), die am Donnerstagabend durch das Zentrum der Universitätsstadt Löwen in Flämisch-Brabant zog, endete gegen 22 Uhr auf dem Herbert-Hoover-Platz mit einigen Reden. Die Veranstaltung war von Spannungen zwischen den rechten Demonstranten und linken Gegendemonstranten geprägt und es kam zu Zusammenstößen. An der rechten Demo nahmen etwa 500 Personen teil und an der linken Gegendemo rund 600 Personen.

Andreas Kockartz
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Nach Angaben der Löwener Polizei wurden etwa 20 linke Gegendemonstranten schon vor der Veranstaltung festgenommen, die auf dem Weg zur NSV-Demonstration waren, um dort die Konfrontation zu suchen. Doch ein Teil der rechtsextremen Demonstranten hatte ebenfalls eindeutig keine friedlichen Absichten.

An der NSV-Demonstration, die unter dem Motto „Remigration“ stand und sich gegen die Einwanderungspolitik richtete, nahmen rund 500 Personen teil. Darunter waren NSV-Mitglieder aus verschiedenen flämischen Städten sowie Mitglieder der rechtsradikalen Partei Vlaams Belang und anderer flämischer Organisationen. Auch Mitglieder des Projekts Thule, der Gruppe um den rechtsextremen Ex-Soldaten Tomas Boutens, waren anwesend, ebenso wie Delegationen aus den Niederlanden, Italien, Frankreich und anderen Ländern. So war auch der Italiener Andrea Ballarati, der im vergangenen Jahr einen Remigrationsgipfel in Mailand organisiert hatte, einer der Redner am Ende des Demonstration.

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Zur Melodie von „Amour Toujours“ von Gigi D‘Agostino sangen die Demonstranten in den Straßen von Löwen die Alternativtexte „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“ (in deutscher Sprache). Unter den NSV-Demonstranten befand sich eine beträchtliche Gruppe von Hooligans aus Fußballvereinen, darunter einige aus dem Raum Antwerpen, aber auch aus dem Ausland.

Diese Hooligans versuchten wiederholt, Konfrontationen mit linken Gegendemonstranten zu provozieren, z.B. am Ladeuzeplein. Nicht selten zeigten Rechtsradikale verbotene Nazi-Gesten und Symbole. Nach Ende der Demonstration griff eine kleine Gruppe von rechtsradikalen Hooligans zudem einen Mann ausländischer Herkunft auf der Bondgenotenlaan an.

Nach der Veranstaltung hatten sich sowohl die rechtsextremen als auch die linken Demonstranten zum Oude Markt begeben, um den Abend in ihren jeweiligen Stammcafés ausklingen zu lassen. Bis mindestens gegen Mitternacht war die Polizei noch immer auf und um den Oude Markt präsent, sowohl in Uniform als auch in Zivil, um Konfrontationen zu vermeiden.

Während und nach der Demonstration wurden weitere 25 Personen festgenommen. 

Linke Gegendemonstranten blockierten mehrmals den Weg der rechten Veranstaltung

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