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Können Roboter das Überqueren von Straßen an Schulen sicherer machen? In Flandern kam es jetzt zu echten Versuchen mit deutschen Robotern

Bemerkenswerte Szenen spielten sich diese Woche am Schultor der Freien Basisschule „De Leerheide“, eine Primarschule in Asse in der Provinz Flämisch-Brabant ab. Anstelle eines Schülerlotsen halfen zwei Roboter den Kindern dabei, sicher über die Straße zu gehen. Das sorgte nicht nur für neugierige Blicke, sondern hatte auch spürbare Auswirkungen auf den Verkehr. Die Tests wurden mit KI-Robotern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) durchgeführt. 

Andreas Kockartz
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„Die Autofahrer reagieren darauf“, heißt es. Sie sind dabei neugierig und vorsichtig, fahren also langsamer. Es handelt sich um ein einzigartiges Testprojekt deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter Federführung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), das erstmals in einem flämischen Schulumfeld erprobt wird.

Schülerlotsen leisten an vielen Schulen auch in Flandern tagtäglich hervorragende Arbeit, doch schon bald könnten Roboter sie unterstützen. Ob diese freundlichen Roboter die Schülerlotsen in absehbarer Zeit ersetzen werden, ist eine andere Frage.

Das KIT hatte diese „humanoiden“ Roboter im vergangenen Jahr auf einem Verkehrsspielplatz in der slowakischen Hauptstadt Bratislava schon mit Erfolg getestet. Bei den Experimenten kommt Künstliche Intelligenz (KI) zum Tragen.

Die Flämische Stiftung für Verkehrssicherheit hat die Roboter nach Flandern gebracht. Sie werden am Donnerstag auf einer Konferenz zum Thema „Verkehr in der Schule“ in Mechelen (Provinz Antwerpen) ausgestellt, damit die Schulen sie kennenlernen können.

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