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Flandern verzeichnet eine steigende Zahl an Touristen: 15,4 Millionen Besucher im Jahr 2025

Schätzungsweise 15,4 Millionen Touristen besuchten Flandern im vergangenen Jahr, was einem Anstieg um 3 % gegenüber 2024 entspricht. Dies geht aus vorläufigen Zahlen hervor, die Visit Flanders kürzlich veröffentlichte. Auch die Zahl der Übernachtungen stieg und zwar auf 36,3 Millionen.

Andreas Kockartz
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Die Besucherzahlen stiegen sowohl bei Besuchern aus dem belgischen Inland, als auch bei den Gästen aus dem Ausland. Im Jahr 2025 begrüßte Flandern 7 Millionen hiesige Touristen, ein Plus von 2 %, sowie 8,3 Millionen internationale Besucher, was einem Wachstum um 3 % entspricht. Die meisten ausländischen Besucher kamen aus den Nachbarländern, allen voran aus den Niederlanden (1,9 Millionen Besucher), gefolgt von Deutschland (1,1 Millionen) und Frankreich (1 Million).

Internationale Touristen besuchen vor allem die Kulturstädte Antwerpen, Gent, Brügge, Löwen und Mechelen, während belgische Besucher eher die Küste bevorzugen. Aufgeschlüsselt nach Provinzen verzeichnete Westflandern mit 4,3 Millionen die höchste Besucherzahl (was wohl auch an der Nordseeküste und seinen Stränden und Badeorten liegt). Antwerpen folgte mit 2,7 Millionen Besuchern, während Limburg, Flämisch-Brabant und Ostflandern jeweils rund 1,5 Millionen Besucher verzeichneten.

Alle Beteiligten sind zufrieden

Flämische Museen und Sehenswürdigkeiten konnten letztes Jahr 27,4 Millionen Besucher (+0,9 %) begrüßen. Knapp 40 % der Besuche entfielen auf Attraktionen im Freien, darunter Vergnügungsparks, Zoos und Erholungs- oder Naturparks. Die Museen zählten 6,8 Millionen Besucher. Die beliebtesten Attraktionen sind nach wie vor der Vergnügungspark Plopsaland in De Panne, die St.-Bavo-Kathedrale in Gent und Grachtenfahrten in Brügge.

Flanderns Tourismusminister Hans Bonte (Vooruit) zeigte sich zufrieden: „Unser Tourismus wächst weiter und das ist ein enormer Gewinn für unser Gastgewerbe und unsere Unternehmen. Sowohl im Inland als auch im Ausland gelingt es uns, immer mehr Menschen mit unserem vielfältigen touristischen Angebot zu begeistern.“ Der flämische Sozialist fügte hinzu, dass der Fokus jetzt eher auf Bezahlbarkeit liegen werde, um sicherzustellen, dass auch Familien mit geringem Einkommen einen Tagesausflug oder ein Wochenende in Flandern genießen können.

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