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B-FAST-Einsatz: Belgien leistet nach russischem Angriff Nothilfe für Moldawien

Belgien stellt Moldau über B-FAST Nothilfe nach dem Ölaustritt im Fluss Dnjestr zur Verfügung. Dies gab das belgische Außenministerium bekannt. Das Öl gelangte infolge der Zerstörung eines ukrainischen Wasserkraftwerks durch russische Luftangriffe in den Fluss.

Andreas Kockartz
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Der Dnjestr ist eine wichtige Quelle für frisches Trinkwasser in Moldawien. Die Verschmutzung gefährdet die Wasserversorgung, die aquatischen Ökosysteme und die allgemeine Wasserqualität in der Region.

Um zu verhindern, dass kontaminiertes Wasser in das Verteilungsnetz gelangt, wurde die Wasserversorgung am 20. März in verschiedenen Regionen vorübergehend unterbrochen. Moldawien bat zudem die Europäische Union um Katastrophenschutz und internationale Hilfe.

Belgien stellt jetzt via dem Katastrophen-Notfallteam B-FAST Ausrüstung aus strategischen Reserven zur Verfügung, darunter Filterdämme und Reinigungsbecken, um die Ausbreitung des kontaminierten Wassers zu bekämpfen.

„Die Krise ist eine direkte Folge russischer Angriffe, die nicht nur die Infrastruktur beeinträchtigen, sondern ganze Bevölkerungsgruppen und Ökosysteme gefährden. Wir verurteilen dies aufs Schärfste“, erklärte Außenminister Maxime Prévot: „Gleichzeitig investieren wir weiterhin in nachhaltige Lösungen für die Wasserversorgung in Moldawien und nutzen dabei die Expertise unserer belgischen Unternehmen.“

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