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OCAD, das belgische Koordinationsorgan für Bedrohungsanalyse, ist „sehr wachsam geworden“

Laut OCAD, dem Koordinierungsorgan für Bedrohungsanalysen in Belgien, müssen wir berücksichtigen, dass der Krieg im Nahen Osten zu Anschlägen führen kann. So gab es beispielsweise letzte Woche den Anschlag auf eine jüdische Synagoge in Lüttich, der vermutlich eine Vergeltungsaktion für die amerikanischen und israelischen Bombenangriffe auf den Iran war. Dies erklärte Gert Vercauteren (Archivfoto), Direktor von OCAD, gegenüber VRT NWS.

Andreas Kockartz
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OCAD, die belgische Koordinierungsstelle für Bedrohungsanalysen, ist seit Beginn des Krieges im Iran „sehr, sehr wachsam“. Direktor Gert Vercauteren erklärte dies gegenüber dem VRT-Politik-Magazin „Terzake“ („Zur Sache“): „Wir haben auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen die notwendigen Bedrohungsanalysen erstellt. Dies hat zu zusätzlichen Maßnahmen geführt.“

Letzte Woche bekannte sich eine bis dahin unbekannte Gruppe, Harakat Ashab al-Yamin (frei übersetzt: „Bewegung der Gerechten“), zu mehreren antijüdischen Anschlägen in Belgien und den Niederlanden.

„Eine eher obskure Bewegung, die bisher nicht auf dem Radar war“, so Vercauteren: „Sie deutet darauf hin, dass es hier ein Netzwerk gibt, das dem Aufruf des Iran gefolgt ist, Angriffe gegen amerikanische, israelische und jüdische Interessen durchzuführen.“

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