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Fokus auf Zusammenarbeit und Innovation - Flandern gründet Entertainment-Cluster zur Innovationsförderung

Die flämische Landesregierung hat einen Vorreiter-Cluster für die Entertainmentbranche ins Leben gerufen, der Akteure aus Medien, Gaming, Events und Kultur zusammenbringt. Ministerpräsident Matthias Diependaele (N-VA) stellte ENT.A (Entertainment Association) diese Woche im Rahmen einer Auftaktveranstaltung mit rund 100 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen offiziell vor.

Andreas Kockartz
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ENT.A hat sich zum Ziel gesetzt, Innovation, Zusammenarbeit und Internationalisierung im gesamten Entertainmentsektor zu beschleunigen. Dieser beschäftigt in Flandern über 350.000 Menschen und erwirtschaftet eine geschätzte Wertschöpfung von über 13 Mia. €.

„Mit ENT.A bringen wir die gesamte Entertainmentbranche zusammen, um den Fokus noch stärker auf Zusammenarbeit, Innovation und Internationalisierung zu richten“, sagte Diependaele: „Damit stellen wir sicher, dass Flandern weiterhin eine Vorreiterrolle in Europa einnimmt.“

Der Cluster arbeitet bereits an 29 Projektideen mit über 60 Partnern. Dazu gehören MUMIA, eine KI-Anwendung, die Medienarchive in personalisierte Audio- und Videoinhalte umwandelt, und REGAIN, das die Sichtbarkeit flämischer Nachrichtenmedien in KI-gestützten Suchumgebungen verbessern soll.

Finanzierung und Zukunftspläne

Weitere Initiativen konzentrieren sich darauf, Veranstaltungen für Menschen mit Sinnesbehinderungen zugänglicher zu machen und immersive Technologien für Orchestermusik zu entwickeln. Die flämische Ministerin für Medien und Unterhaltung, Cieltje Van Achter (N-VA), hob das wirtschaftliche Potenzial des Sektors hervor: „Spiele sind nicht nur Unterhaltung, sondern auch Innovation, Beschäftigung und Wirtschaftswachstum“, sagte sie.

ENT.A ist Teil des Entertainment Technology Project, das von der Flämischen Regierung im Juni 2023 genehmigt wurde. Die Agentur VLAIO fördert das Cluster in den ersten drei Jahren mit 1,3 Mio. €, die Mitglieder tragen einen gleich hohen Betrag bei. Langfristig soll die Initiative zu Stage Tech Flanders führen, einem Forschungsprogramm für Bühnentechnik mit Pilotstandorten in Gent, Hasselt und Antwerpen.

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