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Inland
Justiz

Explosion vor der Lütticher Synagoge: Premierminister De Wever bekundet seine Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft in Belgien

In der Nacht zum Montag ereignete sich laut Polizei eine Explosion vor der Synagoge von Lüttich. Es wurden keine Verletzten gemeldet, es entstand jedoch Sachschaden. Willy Demeyer (PS), der Bürgermeister von Lüttich, verurteilte den „gewalttätigen Akt von Antisemitismus“ und erklärte, es sei „inakzeptabel, dass Konflikte von außen hierher importiert werden“. Premierminister Bart De Wever (N-VA) und Bundesinnenminister Bernard Quintin (MR) reagierten ebenfalls auf diesen Anschlag gegen die jüdische Gemeinschaft in Belgien. 

Andreas Kockartz
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Die Gegend um die Lütticher Synagoge wurde letzte Nacht kurz vor 4 Uhr von einer Explosion erschüttert, wie die Polizei mitteilte. Niemand wurde bei dem Vorfall verletzt. Es entstand lediglich Sachschaden. Die Fenster der Fassade des Gebäudes wurden durch den Druck der Explosion herausgesprengt. Auch die Fenster der gegenüberliegenden Gebäude wurden durch die starke Explosion beschädigt.

Die Polizei gab bekannt, dass die rue Leon Frédéric (Fotos), in der die betroffene Synagoge liegt, bis zum Abschluss der Ermittlungen gesperrt bleibt. Im unmittelbaren Umfeld der Synagoge wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. Die Ermittlungen werden von der Anti-Terror-Einheit der Bundeskriminalpolizei in Lüttich geführt.

„Gewalttätiger antisemitischer Akt“

„Die Explosion vor der Lütticher Synagoge ist ein entsetzlicher antisemitischer Akt, der sich direkt gegen die jüdische Gemeinde in Belgien richtet“, sagte Innenminister Bernard Quintin (MR, frankophone Liberale) in einer Reaktion via X. Er kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen an anderen ähnlichen Orten zu verstärken.

Willy Demeyer (PS), der sozialistische Bürgermeister von Lüttich, verurteilte den gewalttätigen antisemitischen Akt aufs Schärfste. „Es ist inakzeptabel, dass wir Konflikte von außen in unsere Stadt importieren“, sagte er. Er bezog sich damit auf die Angriffe Israels und der USA auf den Iran.

Belgiens Premierminister Bart De Wever von den flämischen Nationaldemokraten N-VA bekundete in diesem Zusammenhang seine Solidarität mit der jüdischen Gemeinde in Lüttich und im ganzen Land nach dem Anschlag auf eine Synagoge. De Wever betonte, Antisemitismus sei ein Angriff auf unsere Werte und unsere Gesellschaft und müsse entschieden bekämpft werden.

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