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Belgiens Verteidigungsministerium investiert 226 Mio. € in Drohnenabwehrraketen französischer Herstellung

Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) gab bekannt, dass die Armee 226 Mio. € in den Kauf von französischen Mistral M3-Raketen (Foto) investieren wird. Diese Raketen können zur Kurzstrecken-Luftverteidigung gegen Drohnen und andere tieffliegende Flugzeuge eingesetzt werden.

Andreas Kockartz
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Francken hatte zuvor angekündigt, dass Belgien nach Jahren fehlender Luftverteidigungskapazitäten jetzt in diesem Bereich investiert. Die Mistral M3-Raketen sind Kurzstreckenraketen. Das bedeutet, dass sie gegen Bedrohungen wie Drohnen oder Hubschrauber eingesetzt werden können.

Mit dem Kauf wird die belgische Artillerie laut Francken noch in diesem Jahr über einsatzfähige Luftverteidigungskapazitäten verfügen, beginnend mit der VSHORAD-Batterie (Very Short Range Air Defense) in Lombardsijde bei Middelkerke an der belgischen Küste. Der Kauf erfolgt über die französische Generaldirektion für Rüstung, um Skaleneffekte und eine „wirtschaftlich günstige Preisgestaltung“ zu ermöglichen.

 „Wer eine solide Verteidigung will, muss in Einsatzbereitschaft investieren. Das bedeutet nicht nur moderne Systeme, sondern auch ausreichend Munition. Mit dieser Investition stellen wir sicher, dass unsere Luftverteidigung auch in einem langwierigen und hochintensiven Szenario einsatzbereit bleibt“, so Francken.

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