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Inland
Justiz

Die belgische Bundespolizei verstärkt die lokale Polizei an der Westküste in Sachen Schleusergruppen

Beamte der föderalen Polizei werden ihre Kollegen aus den lokalen Einheiten im Kampf gegen Schleusergruppen und Menschenschmuggler unterstützen. Dies wurde am Dienstag bei einem gemeinsamen Treffen zwischen dem Provinzgouverneur von Westflandern, der Staatsanwaltschaft und den verschiedenen Polizeiebenen. In den Tagen und Nächten zuvor waren wieder zahlreiche Schleuser und sogenannte „Transitmigranten“ aufgegriffen worden, die sich mit Booten in Richtung Großbritannien aufmachen wollten.

Andreas Kockartz
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Dass in diesen Tagen wieder häufiger Migranten von der belgischen Küste aus auf die britischen Inseln fahren wollen, liegt u.a. am derzeit schönen Wetter, so Westflanderns Provinzgouverneur Carl Decaluwé: „Also müssen neue Maßnahmen ergriffen werden. Zu allererst kommt Verstärkung von der föderalen Polizei. Wie viele Beamten genau kommen, wird derzeit beziffert.“

Zudem wird die Schifffahrtspolizei den Hafen von Nieuwpoort bewachen, so Decaluwé und „bei jeden Fall von Menschenschmuggel wird ein Protokoll erstellt.“ Das bedeutet, dass Strafverfahren eingeleitet werden.

Der westflämische Provinzgouverneur plädierte in diesem Zusammenhang einmal mehr dafür, dass alle betroffenen Ebenen ihre Daten und Erkenntnisse austauschen: „Auf diese Weise können wir die Probleme hoffentlich unter Kontrolle halten. (…) Die Polizeizone Westküste liefert fantastische Arbeit, doch sie kann die Situation nicht weiter alleine tragen.“ 

Aktuell stechen wieder mehr Migrantenboote von der belgischen Küste aus nach England in See

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