Auf den flämischen Autobahnen gibt es in diesem Jahr 45 Großbaustellen. Das teilt die Agentur für Straßen und Verkehr mit. Unter anderem die neue Brücke über die E40 in Bertem (Provinz Flämisch-Brabant) sowie die Arbeiten im Rahmen des Oosterweel-Projekts rund um Antwerpen werden zu Beeinträchtigungen führen. Doch neben den großen Projekten gibt es auch kleinere Baustellen zur Erneuerung der bestehenden Infrastruktur.
In die 45 Autobahnbaustellen fließt insgesamt 1 Milliarde Euro. „Diese flämische Regierung stellt in dieser Legislaturperiode einen Rekordbetrag für die Instandhaltung unserer Straßeninfrastruktur bereit“, sagt die Ministerin für öffentliche Arbeiten, Annick De Ridder (N-VA).
Bis 2029 soll es sich sogar um eine jährliche Investition von nahezu 2,2 Milliarden Euro handeln. Die Kosten für die Oosterweel-Arbeiten sind darin nicht enthalten.
Trotz der massiven Investitionen wollen alle beteiligten Parteien die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten. „Die kritischsten Phasen finden zu verkehrsärmeren Zeiten wie nachts, an Wochenenden und in Ferienzeiten statt. Außerdem bleiben nach Möglichkeit stets so viele Fahrspuren wie möglich geöffnet“, so De Ridder.
Fokus auf Erneuerung und Umgestaltung
Einerseits werde an neuen Mobilitätsprojekten gearbeitet, andererseits auch die bestehende Infrastruktur verbessert, so die Ministerin.
Neben der Erneuerung von Beton- und Asphaltbelägen werden an 18 Standorten Brücken und Viadukte saniert. Zudem wird an der Konstruktion und technischen Ausstattung von sieben Autobahntunneln gearbeitet. Verkehrsknotenpunkte werden umgestaltet, entlang von Autobahnen wird Raum für den Schienenverkehr geschaffen, und an zwei Standorten werden Regionalstraßen zu Autobahnen ausgebaut.
Eine Übersicht der Baustellen finden Sie im niederländischsprachigen Artikel von VRT NWS.
