Die Gemeinden Puurs-Sint-Amands und Buggenhout beginnen mit der Neugestaltung des geografischen Mittelpunkts des belgischen Bundeslandes Flandern. Die Anliegergemeinden werden außerdem einen Fußweg zwischen diesem Punkt und dem 100 Meter entfernten Drei-Provinzen-Eck (Antwerpen, Ostflandern, Flämisch-Brabant) anlegen. „Es wird eine wunderbare Ergänzung zu den anderen touristischen Attraktionen der Region sein,“ heißt es dazu.
Frischzellenkur für Flanderns geographisches Zentrum: „Es wird ein wunderschöner Rastplatz inmitten von Wander- und Radwegen“
Bis zum Sommer sollen Lippelo (Gemeinde Puurs-Sint-Amands), Opdorp (Gemeinde Buggenhout) und Londerzeel (Provinz Flämisch-Brabant) einen attraktiven neuen Rastplatz für Wanderer und Radfahrer haben. Das hier gelegene geographische Zentrum Flanderns wird aufgewertet und über einen grünen Fußweg mit dem Treffpunkt zwischen den drei Provinzen Antwerpen, Ostflandern und Flämisch-Brabant verbunden.
Obwohl sich dieser Punktin Opdorp und damit in der Gemeinde Buggenhout befindet, beteiligt sich die Gemeinde Puurs-Sint-Amands gerne an dem Projekt. Dies wird den Tourismus in der gesamten Region ankurbeln, so das Argument für dieses Engagement.
Begeisterter Bürgermeister
„Der Mittelpunkt Flanderns liegt in der Nähe des Lippelo-Waldes. Dort gibt es viele Wander- und Radwege“, sagt Bürgermeister Koen Van den Heuvel (CD&V, flämische Christdemokraten): „Man kann bequem nach Opdorp mit seinen wunderschönen Dries und dem Buggenhout-Wald gelangen.“
„Das Ganze ist nur wenige Kilometer von unseren berühmten Schelde-Deichen entfernt, aber es ist sicherlich auch ein interessanter Ort, um Wanderer und Radfahrer mit einem schönen Rastplatz zu überraschen, der einen Abstecher wert ist. Dies ist eine schöne Ergänzung zu unseren anderen touristischen Attraktionen wie dem Fort Liezele und den Burgen von Bornem.“
Bank, Spielbäume und Begrenzungsmarkierungen
Der Fußweg zwischen den beiden Punkten wird 2 Meter breit sein. Entlang des Weges werden eine Hecke, 15 neue Eichen und 22 Spielbäume für Kinder aufgestellt. In der Mitte wird eine Betonumrandung mit einer Holzbank angelegt.
Am Provinz-Treffpunkt zwischen Antwerpen, Ostflandern und Flämisch-Brabant werden 25 kreuzförmige Grenzsteine angebracht. Das Gesamtprojekt kostet rund 500.000 €, wovon die Gemeinde Puurs-Sint-Amands 310.000 € beisteuert. Dies entspricht mehr als der Hälfte der Kosten, da der Wanderweg fast vollständig auf dem Gemeindegebiet von Puurs verläuft.
