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Inland
Wirtschaft

Inflation steigt im Februar wieder auf 1,45 Prozent

Die Inflation in Belgien – also das Maß, in dem die Preise für Konsumgüter im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind – beträgt im Februar 1,45 Prozent, wie das belgische Statistikamt Statbel mitteilte. Das ist ein leichter Anstieg gegenüber den 1,10 Prozent im Januar, wobei dies das niedrigste Niveau seit Jahren war.

Jens Van Reet Belga
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Auch das belgische Planbüro war für diesen Monat von einer Beschleunigung der Inflation ausgegangen, allerdings etwas niedriger (1,28 Prozent).

Der Ökonom Stijn Baert, der der Indexkommission angehört, weist darauf hin, dass es sich trotz der Beschleunigung weiterhin um einen günstigen Wert handelt. „Das Leben wird teurer, aber in gemächlichem Tempo“, schreibt er auf X. Die Inflationsrate liegt zudem nahe am Zielwert der Europäischen Zentralbank, die eine Inflation von rund 2 Prozent anstrebt – ideal, um die Wirtschaft gut funktionieren zu lassen.

Dennoch sagt die durchschnittliche Inflationsrate nicht alles über die Preisentwicklung einzelner Produkte aus. Im Vergleich zum Vorjahr sind einige Produkte oder Dienstleistungen deutlich teurer geworden, vor allem Flugtickets (+35 Prozent), externe Speicher (+18,3 Prozent), Busverkehr (+18 Prozent), Medikamente und Impfstoffe (+17 Prozent), Rind- und Kalbfleisch (+15,3 Prozent), Mobiltelefondienste (+13,6 Prozent), Schmuck (+13,6 Prozent) sowie Besuche von Sport- und Freizeitveranstaltungen (+12,8 Prozent).

Andere Produkte wurden hingegen deutlich günstiger, etwa Smartphones (-14,6 Prozent), Erdgas (-14,1 Prozent), Video- und Audiogeräte (-9,6 Prozent), Heizöl (-9,5 Prozent), Schreibwaren (-8,2 Prozent), frische Beeren (-8 Prozent) sowie Computer und Laptops (-8 Prozent).

Die Inflation auf Basis des Gesundheitsindex lag im Februar bei 1,68 Prozent. Auch das ist eine Erhöhung gegenüber Januar (1,37 Prozent). Der Gesundheitsindex ist ein angepasster Verbraucherpreisindex ohne Tabak, Alkohol und Benzin zur Berechnung von Sozialleistungen und Löhnen. Der geglättete Gesundheitsindex liegt nun bei 99,14 Punkten. Das Planbüro hatte Anfang des Monats eine Überschreitung des Schwellenindex (festgelegt auf 100,28 Punkte) im November erwartet.

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