Aufgrund der starken Regenfälle der letzten Tage sind einige nicht schiffbare Wasserwege in Flandern stellenweise über die Ufer getreten. Auch die Maas an der Grenze zu den Niederlanden führt Hochwasser. Grund dafür ist die derzeitige Schneeschmelze aus Frankreich und Wallonien und auch der anhaltende Regen der letzten Tage.
Die Maas führt Hochwasser auch in Flandern – Im Osten Belgiens gilt die Vorwarnstufe
Bei Flut werden selbst schwere Baumstämme von der starken Strömung mitgerissen, weshalb beispielsweise die Fähre in Meeswijk nicht mehr verkehrt. Wer die Maas hier überqueren wollte, muss einen Umweg in Kauf nehmen.
Im Osten Belgiens sind nach einer Meldung des Belgischen Rundfunks in deutscher Sprache, BRF, bis zu 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen. Für einige Wasserläufe z.B. in der Provinz Lüttich und genauer in der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG), wurde die Hochwasser-Vorwarnstufe ausgelöst, u.a. auch für Weser, Our und Amel.
Der höchste Pegelstand an der Talsperre von Eupen wurde am Wochenende erreicht und nach Angaben des BRF sinkt der Pegelstand dort wieder. Vorsorglich ist dort aber Wasser in die Weser abgelassen worden. Hier haben die Verfahren gegriffen, die seit dem Hochwasser von 2021 gelten.
