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Die belgische Brauereigruppe AB InBev wird für 200 Mio. € jährlich Champions League-Sponsor

AB InBev wird ab 2027 offizieller Sponsor der Champions League, Europas wichtigstem Fußballwettbewerb. Dies bestätigte der Brauereikonzern mit Hauptsitz in Löwen in Flämisch-Brabant im Rahmen der Veröffentlichung seiner Jahreszahlen. AB InBev übernimmt den Vertrag von Konkurrent Heineken. Der Deal soll sich über sechs Jahre auf insgesamt 1,2 Mia. € belaufen, was jährlich 200 Mio. € entspricht. 

Andreas Kockartz
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Im vergangenen Oktober wurde bereits bekannt, dass AB InBev exklusive Verhandlungen mit der UEFA und den Top-Klubs über einen Sponsoringvertrag für den Zeitraum 2027–2033 führt. Die Verhandlungspartner haben jetzt eine Einigung erzielt. Diese betrifft ausschließlich den Männerfußball. Laut „The Athletic“, dem Sportteil der New York Times, und der belgischen Nachrichtenagentur Belga wird AB InBev für den Champions-League-Deal jährlich 200 Mio. € zahlen, was sich über sechs Jahre auf 1,2 Mia. € summiert. Heineken soll bisher 120 Mio. € pro Jahr zahlen.

Der Deal ist bemerkenswert, da der Hauptkonkurrent der Brauerei, das niederländische Unternehmen Heineken, über dreißig Jahre lang offizieller Partner der Champions League war. Heineken bestätigte letztes Jahr, dass die Partnerschaft im August 2027 enden wird. Heineken wird die Champions League der Frauen bis mindestens Juni 2030 weiterhin sponsern. Die niederländische Brauereigruppe baut übrigens weltweit massiv Stellen ab…

AB InBev verlängerte letztes Jahr seine Partnerschaft mit den Olympischen Spielen, sponsert auch die FIFA-Weltmeisterschaft und gab kürzlich einen neuen globalen Werbevertrag mit dem Streamingdienst Netflix bekannt.

Die belgisch-amerikanische Brauereigruppe verkaufte letztes Jahr 484,2 Millionen Liter Bier - 2,6 % weniger als 2024. AB InBev ist ursprünglich eine belgische Brauerei, bekannt für Stella Artois, die ihren Hauptsitz nach wie vor in Löwen hat, sich aber inzwischen zu einem internationalen Unternehmen mit einer bedeutenden Präsenz in Brasilien entwickelt hat. Neben Stella gehören auch Biere wie Budweiser und Corona zum Sortiment.

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