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Supermärkte und der Einzelhandel in Belgien erwägen Einsatz von KI-gestützten Kameras zur Erkennung von Minderjährigen beim Alkoholkauf

Laut den flämischen Tageszeitungen Het Nieuwsblad und Het Belang van Limburg erwägen Supermärkte die Installation fortschrittlicher Kamerasysteme mit künstlicher Intelligenz (KI) an den Kassen, um Minderjährige beim Alkoholkauf zu erkennen.

Andreas Kockartz
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Zahlen, die von dem Parlamentsabgeordneten Steven Coenegrachts (Anders, flämische Liberale) angefordert wurden, zeigen, dass acht von zehn Kontrollen beim Alkoholverkauf Verstöße gegen die Altersbestimmungen aufdecken. In den letzten drei Jahren gab es mehr als 2.000 solcher Kontrollen. Bundesgesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit, flämische Sozialisten) erklärte gegenüber den beiden Zeitungen, dass Verkäufer oder Kassiererinnen nicht immer nach einem Altersnachweis, z.B. dem Ausweis fragen.

Die Supermarktbranche erkennt das Problem und setzt sich daher für die Installation intelligenter Kamerasysteme an den Kassen ein, die minderjährige Käufer identifizieren können. „Dadurch wird es für Kassierer auch etwas ‚sicherer‘, nach dem Ausweis zu fragen, da die Kamera dann Alarm auslöst und eine Alterskontrolle verlangt“, sagt Luc Ardies, Direktor von Buurtsuper.be, dem Dachverband der Supermärkte und Fach- und Einzelhandelsgeschäfte innerhalb des Selbständigenverbandes UNIZO für Flandern und Brüssel.

Mehrere Dutzend Zeitungsläden in Belgien haben bereits seit Mitte letzten Jahres ein solches Kamerasystem installiert.

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