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Schokoladenhersteller Barry Callebaut investiert 375 Mio. € in zwei flämische Fabriken

Der Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut investiert 250 Mio. € in sein Werk in Wieze bei Lebbeke in Ostflandern und weitere 125 Mio. € in seinen Standort in Halle in Flämisch-Brabant, wie das Unternehmen in diesen Tagen mitteilte. Mit den Investitionen sollen beide Standorte zukunftsfähig gemacht werden.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Investitionen in Wieze umfassen umfangreiche Modernisierungen der Infrastruktur. Die Produktionslinien werden modernisiert, um Lebensmittelsicherheit und Qualität weiter zu verbessern. Zudem wird eine Ringstraße gebaut, die Einbahnverkehr auf dem Gelände ermöglicht, wodurch die Sicherheit erhöht und die Auswirkungen auf die Umgebung begrenzt werden.

Das Werk in Wieze ist die größte Schokoladenfabrik der Welt und produziert jährlich rund 350.000 Tonnen Schokolade. Es arbeitet nahezu durchgehend, mit drei Acht-Stunden-Schichten an Werktagen und zwei Zwölf-Stunden-Schichten an Wochenenden. Der Standort ist nur am ersten Weihnachtstag und an Neujahr geschlossen. Produziert werden ausschließlich Produkte für Geschäftskunden (Business-to-Business).

Barry Callebaut betreibt weltweit 62 Fabriken. Belgien steht für rund ein Viertel der weltweiten Produktion des Unternehmens und jedes vierte Schokoladenprodukt weltweit enthält Schokolade von Barry Callebaut. Der Konzern beschäftigt etwa 1.650 Mitarbeiter alleine in Belgien.

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