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Flandern: Grundwasserstände unter Normal – Das Jahr beginnt mit erhöhter Dürregefährdung

Unter dem Einfluss der seit Februar 2025 anhaltenden relativen Dürre sind die Grundwasserstände in Flandern weiterhin unter dem Normalwert. Der Januar 2026 war zwar ein regenreicher Monat, doch reichte dies laut einem Bericht der Flämischen Umweltbehörde (VMM) nicht aus, um die Grundwasserstände strukturell auszugleichen. Folglich beginnt das Jahr mit erhöhter Dürregefährdung.

Andreas Kockartz Belga
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Am 1. Februar 2026 lag der Grundwasserstand an 75 % der Messstellen im belgischen Bundesland Flandern unter dem Normalwert. An 16 % der Messstellen war der Grundwasserstand normal und an 9 % lag er für diese Jahreszeit über dem Normalwert. Obwohl die Grundwasserstände Anfang des Monats an 84 % der Messstellen im Vergleich zum Vormonat gestiegen waren, bleibt die Lage aufgrund der geringen Niederschläge der letzten Monate trocken.

Bereits im vergangenen Jahr fielen weniger Niederschläge als üblich. Während 2024 am Königlichen Meteorologischen Institut (KMI) im Brüsseler Stadteil Ukkel das regenreichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1833 registriert wurde, war der Zeitraum von März bis August 2025 der zweittrockenste seit 1892. Daher sind die Wasserstände und Abflüsse in schiffbare und nicht schiffbare Wasserläufe und -straßen für diese Jahreszeit relativ niedrig.

In nicht schiffbaren Wasserstraßen haben die Abflüsse in Flandern im Vergleich zum Vormonat fast überall zugenommen. An 75 % der Messstellen sind die Abflüsse aktuell niedrig bis sehr niedrig, verglichen mit 96 % Anfang Januar. Laut der Flämischen Umweltbehörde (VMM) gibt es jedoch keine Anzeichen für eine Normalisierung. „Da der Grundwasserpuffer nicht ausreichend aufgefüllt ist, beginnen wir das Jahr mit einer erhöhten Anfälligkeit für Dürre“, so die Behörde.

VMM-Grundwasser-Messstelle

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