Zum Hauptinhalt springen
Inland
Wirtschaft

Das EU-Parlament bewilligt 7,5 Mio. € Unterstützung für die entlassenen Audi-Mitarbeiter in Brüssel

Das Europäische Parlament hat am Mittwoch mit großer Mehrheit (593 Ja-Stimmen, 55 Nein-Stimmen, 9 Enthaltungen) die Bereitstellung von 7,5 Mio. € an Hilfsgeldern beschlossen. Diese Mittel sollen 3.414 Mitarbeitern, die aufgrund der Schließung von Audi Brüssel im Stadtteil Vorst (Foto) ihre Arbeitsplätze verloren haben, den Weg in eine neue Beschäftigung ebnen, melden die regionale Nachrichtenplattform BRUZZ und die Nachrichtenagentur Belga.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Mit der Einstellung der Produktion des Q8 e-tron im Februar letzten Jahres wurde der Betrieb bei Audi in Brüssel endgültig eingestellt. Infolgedessen verloren nicht nur die eigentlichen Audi-Mitarbeiter ihre Jobs, sondern auch Hunderte von Arbeitnehmer in der Zulieferindustrie.

Im vergangenen Monat hatte die EU-Kommission die Freigabe von 7,5 Mio. € aus dem sogenannten Globalisierungsfonds vorgeschlagen. Diese Mittel sollen 2.580 ehemaligen Audi-Mitarbeitern und 834 entlassenen Kollegen bei Zulieferern helfen, neue Arbeitsplätze zu finden, beispielsweise durch Berufsberatungsprogramme, Weiterbildungen, Umschulung oder Unterstützung bei der Existenzgründung.

Die europäische Förderung deckt 85 % dieses Beschäftigungsprogramms ab. Belgien steuert 1,3 Mio. € bei. Mit dem Geld können bereits entstandene Kosten rückwirkend gedeckt werden.

Unmittelbar nach der Schließung des Werks wurde eine Stelle zur Begleitung der Betroffenen eingerichtet. Mehr als tausend Ex-Mitarbeiter des Autobauers aus Ingolstadt und von Zulieferunternehmen haben seitdem neue Arbeitsstellen gefunden. 

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5