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Verkauf einer belgischen Hubschrauberfirma an ein Unternehmen aus China wirft Sicherheitsfragen auf

Der militärische Nachrichtendienst ADIV hat Ermittlungen bezüglich des Verkaufs des Hubschrauberunternehmens NHV aus Ostende an eine chinesische Unternehmensgruppe aufgenommen. Dabei geht es um Fragen bezüglich der inneren Sicherheit in Belgien. NHV bringt z.B. Personal zu den kritischen Infrastrukturen in der Nordsee und ist Kandidat für die Wartung der Hubschrauber der belgischen Armee…

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

NHV setzt von Ostende aus 27 Hubschrauber ein, um z.B. Personal zu den Bohrtürmen und den Windkraftanlagen im belgischen Hoheitsgebiet der Nordsee zu bringen. Jetzt soll das Unternehmen an die GD Helicopter Finance (GDHF) veräußert werden, eine irische Tochter der chinesischen Gruppe CDAT. Laut VRT NWS ermittelt der militärische Nachrichtendienst ADIV in diesem Zusammenhang.

„Wir sprechen hier von einem Unternehmen, dass strategische Aktivitäten in der Nordsee durchführt, die mit der kritischen Infrastruktur und der Sicherheit in Verbindung stehen“, so ein Mitglied des parlamentarischen Verteidigungsausschusses gegenüber VRT NWS.

Die Sorgen sind angesichts der Kandidatur von NHV für die Wartung der neuen Hubschrauber von Typ H145M der belgischen Armee nach Ansicht von Beobachtern umso mehr begründet. „China unsere Hubschrauber und unsere Luftfahrtsysteme überwachen lassen? Auf gar keinen Fall“, verlautet aus militärischen Kreisen dazu. Der entsprechende Vertrag mit NHV ist inzwischen erstmal ausgesetzt worden.

Bei NHV heißt es dazu, dass die Übernahme am Funktionieren des Unternehmens nichts ändere und dass die Firma „in europäischen Händen“ bleibe. Doch der ADIV ermittelt weiter und wird den Vorgang vollständig abrunden.      

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