Im Januar wurden 32.997 neue Pkw zugelassen. Das sind laut Zahlen des Automobilverbands Febiac und des föderalen öffentlichen Dienstes Mobilität fast 19 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Brechen Autoverkäufe ein? Im Januar ein Fünftel weniger Neuwagen verkauft als im Vorjahr
Der Rückgang von gut 19 Prozent gilt jedoch nicht als aussagekräftiger Gradmesser, relativiert Febiac. Da am 1. Januar die Euro-Norm 5 in Kraft trat, wurden Zulassungen teilweise in den Dezember 2025 vorgezogen.
Zudem wird sich der Effekt auf die Verkaufszahlen durch den Brüsseler Autosalon, der im Januar stattfand, erst später in den Zulassungszahlen bemerkbar machen.
Deutsche Autobauer am beliebtesten
Benzinfahrzeuge sind weiterhin am beliebtesten, mit einem Marktanteil von fast 43 Prozent. Vollständig elektrische Fahrzeuge verzeichneten einen Anstieg und machten im Januar fast 37 Prozent des Marktes aus.
Beliebteste Marke im Januar war Volkswagen mit einem Marktanteil von 9,61 Prozent, gefolgt von BMW und Mercedes.
Weniger Nutzfahrzeuge, mehr Motorräder
Der Markt für leichte Nutzfahrzeuge sank um gut 11 Prozent. Auch die Zulassungen neuer schwerer Nutzfahrzeuge gingen im Januar deutlich zurück.
Fahrzeuge unter 16 Tonnen starteten mit einem Rückgang von fast 51 Prozent ins Jahr, während Fahrzeuge ab 16 Tonnen einen Rückgang von gut 19 Prozent verzeichneten.
Ein Anstieg war hingegen bei Motorrädern zu beobachten, mit einem Wachstum von mehr als 38 Prozent. Allerdings wurde dabei mit einem sehr schwachen Januar 2025 verglichen.
