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Inland
Justiz

Mord in Sint Joost: Mann mit hellblauer Jacke und Sturmhaube gesucht

In der Brüsseler Gemeinde Sint Joost-ten-Noode ist am Donnerstagabend ein Mann nach einer Schießerei ums Leben gekommen. Das bestätigt die Polizeizone Brussel-Noord. Die föderale Polizei einen Fahndungsaufruf veröffentlicht.

Belga Martina Luxen
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Die Schießerei ereignete sich auf Höhe der Hausnummer 47 in der Rue Gillon. „Der Täter flüchtete zu Fuß in Richtung Grensstraat (Rue de la Limite)“, heißt es im Fahndungsaufruf. „Er ist etwa 1,70 Meter groß, trug eine hellblaue Jacke und hatte sein Gesicht mit einer Sturmhaube bedeckt.“ 

Die föderale Kriminalpolizei, die in dem Mord ermittelt, sucht nun nach Videoaufnahmen (unter anderem von Überwachungs- und Türklingelkameras, Dashcams oder anderen Geräten), auf denen der Täter vor, während oder nach der Tat zu sehen sein könnte. 

„Auch Personen, die verdächtige Handlungen oder die Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Diskretion wird zugesichert“, heißt es weiter. 

Das vollständige Fahndungsersuchen ist hier abrufbar. 

Der Notruf ging am Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr bei der Brüsseler Polizei ein. In der Rue Gillon, unweit des Konzertsaals Botanique, waren Schüsse gefallen. Polizei und Rettungsdienste rückten mit großem Aufgebot an. 

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen Mann verletzt am Boden liegend. Die Rettungskräfte versuchten noch, ihn wiederzubeleben, doch jede Hilfe kam zu spät und das Opfer verstarb. 

Die Straße wurde abgesperrt, eine Sicherheitszone eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. Derzeit gibt es keine Information über mögliche Täter. 

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