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Mehr als 2,5 Jahre nach dem Verschwinden der belgischen Touristin Céline Cremer: Menschliche Überreste in tasmanischer Wildnis gefunden

In Tasmanien, der australischen Region, in der die Belgierin Céline Cremer vor mehr als 2,5 Jahren verschwand, sind menschliche Überreste entdeckt worden. Das teilte die tasmanische Polizei mit. Ein Wanderer, der nach der vermissten Frau suchte, stieß auf die Überreste. Ob es sich um Cremer handelt, ist noch unklar, ihre Familie wurde jedoch bereits informiert.

Jens Van Reet
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„Wir verstehen, wie beunruhigend diese Nachricht für Angehörige sein kann, und obwohl alle Beteiligten hoffen, dass dies helfen könnte, Antworten zu finden, ist eine formelle forensische Analyse erforderlich, bevor festgestellt werden kann, ob die Überreste Céline gehören“, schrieb die tasmanische Polizei auf Facebook.

Die Person, die die menschlichen Überreste gefunden hat, war in dem Gebiet gezielt auf der Suche nach der Vermissten. „Diese Person engagiert sich seit geraumer Zeit bei der Suche nach Céline“, teilte die Polizei mit. „Diese anhaltenden Bemühungen sowie jene anderer Freiwilliger spiegeln die starke Unterstützung aus der Gemeinschaft in diesem Fall wider.“

Die Polizei kündigte an, so bald wie möglich „bestätigte Informationen“ zu veröffentlichen.

Seit Juni 2023 vermisst

Die 31-jährige Frau aus Lüttich wird seit Juni 2023 vermisst. Ihr Auto wurde auf einem Parkplatz einer Wanderroute in Waratah in Tasmanien gefunden. Was genau mit Cremer geschehen ist, bleibt weiterhin unklar.

Suchdienste unternahmen mehrere Versuche, die belgische Touristin zu finden, jedoch mit nur wenigen Hinweisen. Auch Suchaktionen mit Drohnen und Spürhunden blieben weitgehend erfolglos. Im Juli 2023 beschloss die Polizei, die Suchmaßnahmen einzustellen. Die lokalen Behörden gehen davon aus, dass Cremer die Wanderung bei schlechten Wetterbedingungen begonnen hatte.

Vor einem Monat wurde bei einer Suche durch Freunde und einen Privatdetektiv das Handy der Frau gefunden.

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