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Brüssel: Das Europäische Parlament saniert das Paul-Henri-Spaak-Gebäude

Das Europäische Parlament saniert das Paul-Henri-Spaak-Gebäude (Foto) im Leopoldpark in Brüssel grundlegend. Für das Projekt wurden 455 Mio. € bereitgestellt, wie die regionale Nachrichtenplattform BRUZZ meldet. Das in den 1980er-Jahren erbaute Gebäude befindet sich im Besitz des Europäischen Parlaments. Neben dem halbrunden Hauptsaal beherbergt es Sitzungssäle, einen Presseraum sowie Büros für den Präsidenten und seine Mitarbeiter. Hinter dem Spaak-Gebäude liegen weitere Parlamentsgebäude, darunter das größere Altiero-Spinelli-Gebäude.

Andreas Kockartz
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Das Parlament plant jetzt eine umfassende Sanierung des Spaak-Gebäudes, um es umweltfreundlicher zu gestalten. Dazu gehören ein neues Regenwassermanagementsystem und Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität auf dem Gelände und in der Umgebung. Es werden außerdem neue Verhandlungsräume geschaffen und die Sanierung soll die optische Integration des Gebäudes in seine Umgebung verbessern.

Eine neue, mehrschichtige Fassade wird mehr Licht hereinlassen und die Raumwirkung, die Energieeffizienz, die interne Vernetzung und die Öffnung nach außen verbessern. Die visuelle Identität des Gebäudes bleibt erhalten. Das markanteste Merkmal ist die gläserne Halbkuppel, die ihr den Spitznamen „Caprice des Dieux“ einbrachte, nach einem französischen Käse, der in ähnlich geformten Schachteln verkauft wird.

Die Kosten für die Sanierung werden auf rund 455 Mio. € geschätzt. Das entsprechende Budget wurde 2024 vom EU-Parlament bewilligt. Das Parlament wird den Antrag auf Sanierungsgenehmigung Mitte Februar 2026 bei der regionalen Agentur Urban.brussels einreichen. Ziel ist, die eigentlichen Sanierungsarbeiten Anfang 2027 zu beginnen und das renovierte Hemicycle 2030 einzuweihen – im Jahr, in dem Belgien als Gastgeberland der Europäischen Union sein 200-jähriges Bestehen feiert.

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