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Informationsschwellenwert für Feinstaub in Flandern und Brüssel überschritten

In der Region Brüssel-Hauptstadt und in Flandern ist der Informationsschwellenwert für Feinstaub überschritten worden. Die Flämische Umweltagentur ruft daher dazu auf, kein Holz als Zusatzheizung oder zu Gemütlichkeitszwecken zu verbrennen. Die hohen Konzentrationen sind auf Emissionen im Zusammenhang mit Heizung und Straßenverkehr zurückzuführen. Diese stauen sich, da kaum Wind herrscht.

Jens Van Reet Belga
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In den vergangenen 24 Stunden wurden mehr als 35 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen, melden Leefmilieu Brussel und die Interregionale Umweltzelle IRCEL.

Neben den Emissionen aus Heizung und Straßenverkehr spielen auch Schadstoffe aus den Nachbarländern eine Rolle. So wurden in den vergangenen Tagen sehr hohe Feinstaubkonzentrationen unmittelbar nördlich und östlich von Belgien festgestellt.

Um zu verhindern, dass die Feinstaubbelastung in Wohngebieten lokal weiter ansteigt, bittet die Flämische Umweltagentur darum, vorübergehend kein Holz in Kaminen oder Öfen zu verbrennen. Dies reduziert auch den Ausstoß anderer gesundheitsschädlicher Stoffe wie Dioxin und PAK.

Die erhöhten Feinstaubkonzentrationen können gesundheitliche Beschwerden wie Atemprobleme verursachen und Erkrankungen der Atemwege verstärken. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie Kleinkinder, ältere Menschen sowie Personen mit Atemwegs- oder Herzproblemen. IRCEL rät ihnen, auf schwere körperliche Anstrengungen zu verzichten.

Jeder kann dazu beitragen, den Ausstoß von Schadstoffen zu begrenzen. So empfiehlt IRCEL, die Nutzung des Autos einzuschränken und den Energieverbrauch zu senken. Dies kann etwa durch eine Begrenzung der Innentemperatur auf 20 Grad, den Verzicht auf Holzheizungen sowie das Schließen von Rollläden oder Vorhängen in der Nacht geschehen.

Da für morgen, Dienstag, mehr Wind erwartet wird, dürften die Feinstaubkonzentrationen jedoch wieder sinken.

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