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Umwelt & Klima
Energie

Französischer Energiekonzern Engie eröffnet größten Batteriepark Belgiens in Vilvoorde

In Vilvoorde (Provinz Flämisch-Brabant) ist der größte Batteriepark Belgiens offiziell eingeweiht worden. Die Anlage des französischen Energiekonzerns Engie verfügt über eine Leistung von 200 Megawatt. Der flämische Energieminister Hans Bonte (Vooruit, flämische Sozialisten) und Ministerpräsident Matthias Diependaele (N-VA, flämische Nationaldemokraten) erhielten am Montag einen Blick hinter die Kulissen des Geländes.

Jens Van Reet
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Ende September war bereits die erste Hälfte des Parks, also 100 Megawatt, an das Stromnetz angeschlossen worden. Nun ist dies auch mit der zweiten Hälfte geschehen. Insgesamt verfügt der Park, der aus 320 Lithium-Ionen-Modulen besteht, über eine Speicherkapazität von 800 Megawattstunden. Damit können nahezu 100.000 Haushalte vier Stunden lang mit Strom versorgt werden – in diesem Fall würden die Batterien von vollständig geladen auf vollständig entladen wechseln.

In der Praxis wird ein konstantes Gleichgewicht zwischen dem Laden der Batterien und der Einspeisung von Energie in das Stromnetz angestrebt. Auf diese Weise trägt der Park zur Stabilität des Hochspannungsnetzes und zur weiteren Entwicklung erneuerbarer Energien bei.

Der Standort befindet sich seit den 1950er-Jahren im Besitz von Engie und diente nacheinander der Stromerzeugung aus Kohle und Öl, später aus Gas und nun auch der Speicherung von Elektrizität.

In Drogenbos (Flämisch-Brabant) und Kallo (Ostflandern) arbeitet Engie ebenfalls am Bau von Batterieparks. In Drogenbos geht es um eine Leistung von 80 Megawatt, in Kallo um 100 Megawatt. Beide Projekte sollen im Laufe des Jahres 2027 in Betrieb genommen werden.

Am selben Standort in Vilvoorde wird zudem der Bau einer Erweiterung der Batterien vorbereitet, wodurch die Gesamtleistung in Zukunft auf 300 Megawatt steigen soll.

Flanderns Energieminister Bonte und Ministerpräsident Diependaele (beide rechts) bei der Eröffnung.

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