Der belgische Premierminister Bart De Wever und König Philippe haben am Mittwochabend am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz) ein Gespräch mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump geführt. An dem Treffen nahm auch US-Außenminister Marco Rubio teil. Über die Inhalte des Gesprächs ist nichts bekannt.
Premierminister De Wever und König Philippe treffen US-Präsident Trump in Davos
Das Gespräch soll rund 15 Minuten gedauert haben. Zum Inhalt wollten sich die Beteiligten nicht äußern. „Wir haben vereinbart, keinen Kommentar abzugeben“, sagte De Wever nach dem Treffen gegenüber der Presse.
Dass es überhaupt zu dieser Begegnung kam, ist an sich bemerkenswert, erklärt der VRT-NWS-Journalist Michaël Van Droogenbroeck. „Der König bat ‚in unverdächtigen Zeiten‘ um ein Gespräch. Gestern sah es noch so aus, als würde das Gespräch abgesagt oder verschoben.“
Könnte Grönland auch ein Gesprächsthema gewesen sein? „Der Premier hatte gestern erklärt, er werde bei dem Treffen deutlich machen, dass im Grönland-Dossier rote Linien überschritten worden seien“, so Van Droogenbroeck.
Kurz nach dem Gespräch mit den belgischen Spitzenpolitikern wurde bekannt, dass Trump mit NATO-Chef Mark Rutte eine Einigung über ein „Framework“ für Grönland erzielt hat. Worin dieses genau besteht, ist bislang unklar.
