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Inland
Justiz

Mehr als 300 Hafenmitarbeiter nach Drogenscreening suspendiert

Mehr als 300 Mitarbeitende des Antwerpener Hafens haben seit Anfang 2025 wegen Drogenkonsums eine negative Sicherheitsbewertung erhalten. Das berichten die flämischen Tageszeitungen Gazet van Antwerpen und Het Nieuwsblad am Freitag. Betroffen sind vor allem Angestellte. Die Dockarbeiter müssen noch gescreent werden.

Jens Van Reet Belga
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Um die Drogenproblematik anzugehen, gibt es seit Anfang 2025 ein Screening von Personen, die in den Häfen arbeiten. Die Kontrollen werden von der föderalen Polizei durchgeführt und münden in eine Sicherheitsbewertung der Nationalen Behörde für maritime Sicherheit, die dem FÖD Mobilität untersteht.

Insgesamt wurden bereits 16.678 Personen in den belgischen Häfen kontrolliert. In der Praxis handelt es sich dabei vor allem um den Hafen Antwerpen-Brügge. „1,92 Prozent der Fälle führten zu einer negativen Sicherheitsbewertung“, sagt Thomas De Spiegelaere, Sprecher des FÖD Mobilität. Das sind also rund 320 Personen. Viele von ihnen wurden umgehend suspendiert.

Wer eine negative Sicherheitsbewertung erhalten hat, kann weiterhin Zugang zum Hafen haben, darf jedoch keine kritische Funktion mehr ausüben.

Die Behörden wollen so verhindern, dass Personen mit einem Profil, bei dem die Versuchung bestehen könnte, den Drogenhandel zu fördern, weiterhin im Hafen tätig sind. „Wir wollen Personen mit aktiven Verbindungen zum kriminellen Milieu aus kritischen Funktionen fernhalten“, sagt De Spiegelaere.

Die meisten der bislang 16.678 kontrollierten Mitarbeiter sind Angestellte. Die mehr als 10.000 Dockarbeiter sind nun erst an der Reihe.

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