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König Philippe sprach im vergangenen Jahr 5 Begnadigungen aus

Im Jahr 2025 hat König Philippe 5 Belgier begnadigt. Das geht aus Zahlen des Föderalen Öffentlichen Dienstes Justiz hervor. 2024 waren es noch sieben Begnadigungen. Die Zahl schwankt von Jahr zu Jahr leicht. Der König spricht Begnadigungen auf Vorschlag des Justizministers aus.

Jens Van Reet Belga
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Gnade kann nur in Ausnahmefällen gewährt werden, wenn vor oder nach einer Verurteilung neue Elemente bekannt werden. Dabei handelt es sich etwa um die familiäre Situation, die berufliche Lage oder den Gesundheitszustand der verurteilten Person oder ihrer Familienangehörigen.

In allen fünf Fällen ging es um den Erlass oder die Reduzierung verhängter Geldbußen.

Im vergangenen Jahr reichten 669 Belgier einen Gnadengesuch ein. Das sind mehr als 2024, als es 574 Anträge waren. Die Hälfte der Antragsteller ersucht um Gnade für Geldbußen und Einziehungen. Rund ein Drittel der Akten betrifft Freiheitsstrafen. An dritter Stelle stehen Anträge im Zusammenhang mit Fahrverboten.

Gleichzeitig ist die Zahl deutlich niedriger als 2022, als 1.084 Anträge eingingen. Das hängt damit zusammen, dass der Hinweis auf die Möglichkeit eines Gnadengesuchs nicht mehr ausdrücklich erwähnt wird, wenn ein Zahlungsersuchen für eine Geldbuße verschickt wird.

In der Vergangenheit führte dies zu einer Vielzahl nicht begründeter und daher unzulässiger Anträge. Jeder kann online oder per Brief einen begründeten Antrag an den Gnadendienst des Föderalen Öffentlichen Dienstes Justiz richten.

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