Die Verbreitung von Atemwegsinfektionen erreicht erneut einen Höhepunkt. Deshalb hebt die Risk Management Group (RMG) des FÖD Volksgesundheit (föderales Gesundheitsministerium) die Warnstufe auf Code Orange an. Diese Phase weist auf eine starke Verbreitung von Krankheitserregern und eine hohe Belastung des Gesundheitswesens hin. Jedes Jahr kommt es um diese Zeit zu einem Höhepunkt von Atemwegsinfektionen.
Bei Code Orange wird erneut dazu aufgerufen, bei Krankheit zu Hause zu bleiben. Zudem wird empfohlen, auch danach – solange milde Symptome bestehen und mindestens fünf Tage nach Beginn dieser Symptome – an stark frequentierten Orten einen Mundschutz zu tragen. Dies gilt insbesondere bei Kontakt mit vulnerablen Personen sowie bei allen Kontakten mit Gesundheitspersonal.
Im öffentlichen Verkehr, bei internationalen Reisen und bei Indoor-Veranstaltungen wird in dieser Phase allen Personen ab 18 Jahren empfohlen, eine Maske zu tragen und Abstand zu halten. In Krankenhäusern gilt dies auch für Besucherinnen und Besucher sowie bei Kontakt mit Patientinnen und Patienten.
Für Kinder bis 18 Jahre gelten ausschließlich die Basisempfehlungen (Händewaschen mit Wasser und Seife, Husten oder Niesen in Einwegtaschentücher oder in die Armbeuge …), nicht jedoch das Tragen von Masken. An Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, betont die RMG erneut die Bedeutung der Luftqualität, des Lüftens und der Ventilation.
