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Chef der flämischen Arbeitsagentur tritt wegen eines „deontologischen Fehlers“ in einem Personaldossier zurück

Der Chef der flämischen Arbeitsagentur VDAB, Wim Adriaens, tritt „wegen eines deontologischen Fehlers“ mit sofortiger Wirkung zurück. Das teilte die Agentur in einer Pressemitteilung mit. Flanderns Arbeitsministerin Zuhal Demir (N-VA, flämische Nationaldemokraten) hat den Rücktritt angenommen. Es soll sich um einen Fehler in einem Personaldossier handeln.

Jens Van Reet
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Adriaens steht seit 2019 an der Spitze der VDAB. „Ich übernehme die Verantwortung für einen deontologischen Fehler, den ich begangen habe, und beende mein Mandat als geschäftsführender Direktor, weil ich die Zukunft der VDAB nicht gefährden will“, erklärte er in einer Pressemitteilung. „Es handelte sich um die Vergabe eines befristeten Vertrags.“

Adriaens blickt auf die vergangenen Jahre zurück. „Gemeinsam mit euch habe ich am Aufbau einer starken VDAB gearbeitet, die bereit ist, den Herausforderungen eines turbulenten Arbeitsmarkts zu begegnen. Inzwischen haben wir mit den Reformen der VDAB und dem Sparauftrag der flämischen Regionalregierung bereits umfassend begonnen“, so Adriaens weiter.

In den kommenden Tagen soll mehr Klarheit über seine Nachfolge geschaffen werden.

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