Der Tabakkonzern British American Tobacco will in Groot-Bijgaarden (Provinz Flämisch-Brabant) 51 Arbeitsplätze abbauen. Das wurde in einem außerordentlichen Betriebsrat bekannt gegeben. Die Geschäftsführung verweist auf die zunehmend schwierigen Bedingungen für den Verkauf von Tabakprodukten infolge strengerer Vorschriften und höherer Verbrauchsteuern.
Tabakkonzern British American Tobacco in Groot-Bijgaarden baut 51 Stellen ab
Die aus Sicht der Geschäftsführung zunehmende Regulierung und der wirtschaftliche Druck, „darunter das Verbot bestimmter Nikotinprodukte, das Wachstum des illegalen Tabakmarktes und erhebliche Erhöhungen der Verbrauchsteuern“, führten zu „einem anhaltenden Rückgang des Umsatzes“.
Deshalb solle die Organisation neu strukturiert werden. Infolgedessen könnten bis zu 51 Arbeitsplätze wegfallen: 48 im kommerziellen Bereich (wo derzeit 74 Personen arbeiten) und 3 außerhalb des kommerziellen Bereichs (derzeit 13 Personen).
„Diese Veränderungen sind notwendig, um die Nachhaltigkeit des Unternehmens zu gewährleisten und weiterhin starke Beziehungen zu Kunden und Partnern aufrechtzuerhalten“, heißt es.
Die Geschäftsführung betont, dass es sich um Richtzahlen handele, über die noch mit den Sozialpartnern beraten werde. Das Verfahren zum kollektiven Stellenabbau, bekannt als das „Renault-Gesetz“, wird eingeleitet.
